Suche:
Volltextsuche aus
Gesamtes Verzeichnis
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9

Med. InfoAnalysenbezeichnungAbteilung
  • Alle Abteilungen
  • Chemie und Immunologie
  • Hämatologie und Gerinnung
  • Mikrobiologie
  • Molekularbiologie
  • Schalter
  • Serologie
  • übergreifend
Bereich
  • Alle Bereiche
  • Allergie
  • Arbeitsmedizinische Untersuchung
  • Autoantikörper
  • Autoimmunologie
  • Blutgruppe
  • Blutsenkung nach Westergren
  • CLIA Mikrobiologie
  • EKG
  • Genotypisierung
  • Gerinnung
  • Gruppenanforderung
  • Harn
  • Hba1C/Hb-Elpho
  • Histologischer Befund
  • Hormone
  • Hämatologie
  • Immunologie
  • Infektionsdiagnostik Bakterien
  • Infektionsdiagnostik Parasiten
  • Infektionsdiagnostik Pilze
  • Infektionsdiagnostik Viren
  • Infektionsserologie
  • Infrarotspektroskopie
  • Kultur
  • Medikamente
  • Mikrobiol. Abstrich-/ Sekret.
  • Mikrobiologie
  • Mikrobiologische Harnuntersuchun
  • Mikroskopie
  • PCR
  • Point of Care Diagnostik
  • Prädiktive Genanalysen
  • Schalter
  • Schnelltest
  • Senkung
  • Serum-Elektrophorese/Imfix
  • Sonstiges
  • Spermiogramm
  • Spez (Harn)Analytik (Drogen etc)
  • Spurenelemente, Vitamine
  • Toxinnachweis
  • Tumormarker
  • Versand
  • Viro
  • Zytologischer Befund
  • klinische Chemie
  • manuelle Arbeitsplätze
  • mikroskopisches Diff
  • toxische Metalle/Elemente
EinheitMaterialRöhrchentypAntwortzeitPrivattarifKassenrefund.Kürzel
a1- Antitrypsin GenotypisierungMolekularbiologiePCREDTA für PCREDTA für PCR - eigenes Röhrchen14 Tage91.00 €neinA1TG0 TageEDTAPCRLabor Renner
Alpha-1-Antitrypsin ist ein in sehr hoher Konzentration vorliegendes Akute-Phase Plasmaprotein.
  • Bildung in der Leberzelle
  • inaktiviert Proteasen wie Neutrophilen-Elastase, Chymotrypsin, Trypsin
  • Alpha-1-Antitrypsinmangel: Ausschleusen des Inhibitors aus der Leberzelle gestört
  • verstärkte Wirkung der Neutrophilen-Elastase im Gewebe, insbesondere in der Lunge > Gewebeschädigung, Lungenemphysem
  • Akkumulation des Inhibitors in den Leberzellen > Leberzellschädigung, Leberzirrhose
Zur Diagnostik des Alpha-1-Antitrypsin (AAT) -Mangels werden einerseits die Bestimmung des Inhibitors im Blut und andererseits die genetische Untersuchung eingesetzt.

Mutationen im AAT-Gen (SERPINA1 Gen) führen zum AAT-Mangel, wobei zwei Mutationen als Hauptursachen beschrieben wurden:

  • Glutaminsäure/Valin Austausch an Position 264 (S-Allel)
  • Glutaminsäure/Lysin Austausch an Position 342 (Z-Allel)

S-Allel

  • auch in homozygoter Form nur geringgradig erniedrigte AAT Spiegel; geringe klinische Bedeutung

Z-Allel

  • heterozygote Form: AAT Spiegel um ca. 50% erniedrigt; geringe klinische Bedeutung
  • heterozygote Form in Kombination mit heterozygotem S-Allel: AAT Spiegel um ca.70% erniedrigt; mäßig erhöhtes Risiko für Lungen- bzw. Leberschaden
  • homozygote Form: ca.75% dieser Patienten entwicklen massive Lungenschädigung und ca. 25% Leberzirrhose
Abstrich allgemeinMikrobiologieKulturAbstrichAbstrich5 Tage jaABSTRBesonderheiten: Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben; Vorortlagerung bei Raumtemperatur nicht länger als 24 Stunden; Lokalisation der Abstrichabnahme auf der Überweisung vermerken; Verdacht auf MRSA (Methicillin resistenter Staphylococcus aureus) unbedingt auf der Überweisung angeben; Wundabstriche:vorzugsweise aus der Tiefe, dazu oberflächliche Reinigung mit 0,5% NaCl und Debridement vor Probenentnahme vom Wundgrund.A
Von Stellen an denen man eine Infektion vermutet wird ein Abstrich genommen. Neben speziellen Lokalisationen (z.B. Urogenitalregion), für die eigene Richtlinien gelten, gibt es für "allgemeine" Lokalisationen ein standardisiertes Vorgehen. Allgemeine Abstrichlokalisationen sind z.B.
  • Auge
  • Mund
  • Nase
  • Rachen
  • Ohr
  • Wunde
  • Ulcus

Allgemeines:

  • Wundabstriche: vorzugsweise aus der Tiefe; vor Probenentnahme vom Wundgrund sind eine oberflächliche Reinigung und eine Reinigung des Wundgrundes von Debridement mit 0,5% NaCl empfehlenswert
  • Überweisung: Lokalisation der Abstrichabnahme unbedingt vermerken; Verdacht auf MRSA (Methicillin resistenter Staphylococcus aureus) unbedingt angeben
  • Vorortlagerung des Abstrichs vorzugsweise bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden
Im Rahmen einer allgemeinen Abstrichuntersuchung wird untersucht:
  • Gramfärbung
  • Kultur aerob/anaerob
  • evtl. Pilzkultur
Abstrich CervixMikrobiologieKulturCervicalabstrichAbstrich5 Tage jaABCBesonderheiten: Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben; Vorortlagerung bei Raumtemperatur nicht länger als 48 Stunden; Lokalisation der Abstrichabnahme auf der Überweisung vermerken!A
Bei der Frau erfolgt der Urogenitalabstrich von folgenden Lokalisationen:
  • Cervix
  • Urethra
  • Vagina

Allgemeines:

  • Überweisung: Lokalisation der Abstrichabnahme vermerken
  • Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben

Präanalytik:

Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden

  • eigenes Abstrichbesteck für Gonokokken PCR-Untersuchung

Detaillierte Informationen siehe die Labors.at Broschüre "Sexuell übertragbare Erkrankungen STD".

Im Rahmen des Urogenitalabstriches bei der Frau wird untersucht:
  • Gramfärbung
  • Kultur aerob/anaerob
  • Gardnerella
  • Pilzkultur
  • Gonokokken-Nachweis
  • Mykoplasmen
  • Ureaplasmen
  • Trichomonaden
Abstrich GlansMikrobiologieKulturGlansabstrichAbstrich5 Tage jaABGLBesonderheiten: Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben; Vorortlagerung bei Raumtemperatur nicht länger als 48 Stunden; Lokalisation der Abstrichabnahme auf der Überweisung vermerken!A
Beim Mann erfolgt der Urogenitalabstrich von folgenden Lokalisationen:
  • Glans
  • Urethra

Allgemeines:

  • Überweisung: Lokalisation der Abstrichabnahme vermerken
  • Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben

Präanalytik:

Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden

Im Rahmen der Abstrichuntersuchung Glans wird untersucht:
  • Gramfärbung
  • Kultur aerob/anaerob
  • Gardnerella
  • Pilzkultur
  • Gonokokkennachweis
  • Mykoplasmen
  • Ureaplasmen
  • Trichomonaden
Abstrich Gonokokken CervixMikrobiologieKulturCervicalabstrichAbstrich5 Tage18.00 €jaGONO-CA
Gonokokken sind gramnegative, semmelförmige Bakterien, die meist paarig angeordnet sind (Diplokokken). Die optimalen Wachstumsbedingungen herrschen bei 37°C und mikroaerophiler Umgebung mit erhöhtem CO2-Gehalt (5-10%).

Verschiedene Eigenschaften der Gonokokken sind für ihre Virulenz verantwortlich:

  • Ausbildung von Pili, die der Haftung an Schleimhautzellen dienen
  • Pilusproteine und Membran zeigen starke Antigen-Variabilität > rezidivierende Infektionen
  • Produktion einer IgA-Protease, die Antikörper der Schleimhautsekrete unwirksam macht
  • Entleerung (Degranulation) der Lysosomen > Vermehrung in Makrophagen möglich
  • Kapselbildung durch manche Stämme

Übertragung: Geschlechtsverkehr, auch oral und anal

Inkubationszeit: 2-7 Tagen

Verlauf:

Frau:

  • eitrige Harnröhrenentzündung
  • Ausbreitung auf Gebärmutter und Eileiter, wobei infektionsbedingte Verklebungen zur Unfruchtbarkeit führen können
  • in 40% der Fälle verläuft Infektion symptomlos
  • erstes Trimenon der Schwangerschaft: Infektion kann in Bauchraum aufsteigen und zum Abort führen
  • Geburt : Infektion des Kindes durch infizierte Mutter möglich > in erster Linie Befall der Augen; kann unbehandelt zur Blindheit führen

Mann:

  • eitrige Harnröhrenentzündung mit Schmerzen beim Harnlassen
  • Ausbreitung auf Nebenhoden und Prostata kann zur Unfruchtbarkeit führen
  • Harnröhrenstriktur mit Harnstau
  • Sterilität
  • Arthritis
  • septische Gonorrhoe mit Meningitis
  • Peri-, Endo-, Myokarditis
  • Gonoblennorrhoe (Augeninfektion)
Diagnostik:
  • Erregernachweis mittels PCR; höhere Sensitivität als kulturelle Nachweismethoden
  • Kultureller Erregernachweis inklusive Antibiogramm; sollte wegen zunehmender Antibiotikaresistenz gemacht werden
  • Präanalytik: Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden
Abstrich Gonokokken UrethraMikrobiologieKulturUrethralabstrichAbstrich5 Tage18.00 €jaGONO-URA
Gonokokken sind gramnegative, semmelförmige Bakterien, die meist paarig angeordnet sind (Diplokokken). Die optimalen Wachstumsbedingungen herrschen bei 37°C und mikroaerophiler Umgebung mit erhöhtem CO2-Gehalt (5-10%).

Verschiedene Eigenschaften der Gonokokken sind für ihre Virulenz verantwortlich:

  • Ausbildung von Pili, die der Haftung an Schleimhautzellen dienen
  • Pilusproteine und Membran zeigen starke Antigen-Variabilität > rezidivierende Infektionen
  • Produktion einer IgA-Protease, die Antikörper der Schleimhautsekrete unwirksam macht
  • Entleerung (Degranulation) der Lysosomen > Vermehrung in Makrophagen möglich
  • Kapselbildung durch manche Stämme

Übertragung: Geschlechtsverkehr, auch oral und anal

Inkubationszeit: 2-7 Tagen

Verlauf:

Frau:

  • eitrige Harnröhrenentzündung
  • Ausbreitung auf Gebärmutter und Eileiter, wobei infektionsbedingte Verklebungen zur Unfruchtbarkeit führen können
  • in 40% der Fälle verläuft Infektion symptomlos
  • erstes Trimenon der Schwangerschaft: Infektion kann in Bauchraum aufsteigen und zum Abort führen
  • Geburt : Infektion des Kindes durch infizierte Mutter möglich > in erster Linie Befall der Augen; kann unbehandelt zur Blindheit führen

Mann:

  • eitrige Harnröhrenentzündung mit Schmerzen beim Harnlassen
  • Ausbreitung auf Nebenhoden und Prostata kann zur Unfruchtbarkeit führen
  • Harnröhrenstriktur mit Harnstau
  • Sterilität
  • Arthritis
  • septische Gonorrhoe mit Meningitis
  • Peri-, Endo-, Myokarditis
  • Gonoblennorrhoe (Augeninfektion)
Diagnostik:
  • Erregernachweis mittels PCR; höhere Sensitivität als kulturelle Nachweismethoden
  • Kultureller Erregernachweis inklusive Antibiogramm; sollte wegen zunehmender Antibiotikaresistenz gemacht werden
  • Präanalytik: Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden
Abstrich Gonokokken VaginaMikrobiologieKulturVaginalabstrichAbstrich5 Tage18.00 €jaGONO-VA
Gonokokken sind gramnegative, semmelförmige Bakterien, die meist paarig angeordnet sind (Diplokokken). Die optimalen Wachstumsbedingungen herrschen bei 37°C und mikroaerophiler Umgebung mit erhöhtem CO2-Gehalt (5-10%).

Verschiedene Eigenschaften der Gonokokken sind für ihre Virulenz verantwortlich:

  • Ausbildung von Pili, die der Haftung an Schleimhautzellen dienen
  • Pilusproteine und Membran zeigen starke Antigen-Variabilität > rezidivierende Infektionen
  • Produktion einer IgA-Protease, die Antikörper der Schleimhautsekrete unwirksam macht
  • Entleerung (Degranulation) der Lysosomen > Vermehrung in Makrophagen möglich
  • Kapselbildung durch manche Stämme

Übertragung: Geschlechtsverkehr, auch oral und anal

Inkubationszeit: 2-7 Tagen

Verlauf:

Frau:

  • eitrige Harnröhrenentzündung
  • Ausbreitung auf Gebärmutter und Eileiter, wobei infektionsbedingte Verklebungen zur Unfruchtbarkeit führen können
  • in 40% der Fälle verläuft Infektion symptomlos
  • erstes Trimenon der Schwangerschaft: Infektion kann in Bauchraum aufsteigen und zum Abort führen
  • Geburt : Infektion des Kindes durch infizierte Mutter möglich > in erster Linie Befall der Augen; kann unbehandelt zur Blindheit führen

Mann:

  • eitrige Harnröhrenentzündung mit Schmerzen beim Harnlassen
  • Ausbreitung auf Nebenhoden und Prostata kann zur Unfruchtbarkeit führen
  • Harnröhrenstriktur mit Harnstau
  • Sterilität
  • Arthritis
  • septische Gonorrhoe mit Meningitis
  • Peri-, Endo-, Myokarditis
  • Gonoblennorrhoe (Augeninfektion)
Diagnostik:
  • Erregernachweis mittels PCR; höhere Sensitivität als kulturelle Nachweismethoden
  • Kultureller Erregernachweis inklusive Antibiogramm; sollte wegen zunehmender Antibiotikaresistenz gemacht werden
  • Präanalytik: Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden
Abstrich Gonokokken VulvaMikrobiologieKulturVulvaabstrichAbstrich5 Tage18.00 €jaGONO-VUA
Gonokokken sind gramnegative, semmelförmige Bakterien, die meist paarig angeordnet sind (Diplokokken). Die optimalen Wachstumsbedingungen herrschen bei 37°C und mikroaerophiler Umgebung mit erhöhtem CO2-Gehalt (5-10%).

Verschiedene Eigenschaften der Gonokokken sind für ihre Virulenz verantwortlich:

  • Ausbildung von Pili, die der Haftung an Schleimhautzellen dienen
  • Pilusproteine und Membran zeigen starke Antigen-Variabilität > rezidivierende Infektionen
  • Produktion einer IgA-Protease, die Antikörper der Schleimhautsekrete unwirksam macht
  • Entleerung (Degranulation) der Lysosomen > Vermehrung in Makrophagen möglich
  • Kapselbildung durch manche Stämme

Übertragung: Geschlechtsverkehr, auch oral und anal

Inkubationszeit: 2-7 Tagen

Verlauf:

Frau:

  • eitrige Harnröhrenentzündung
  • Ausbreitung auf Gebärmutter und Eileiter, wobei infektionsbedingte Verklebungen zur Unfruchtbarkeit führen können
  • in 40% der Fälle verläuft Infektion symptomlos
  • erstes Trimenon der Schwangerschaft: Infektion kann in Bauchraum aufsteigen und zum Abort führen
  • Geburt : Infektion des Kindes durch infizierte Mutter möglich > in erster Linie Befall der Augen; kann unbehandelt zur Blindheit führen

Mann:

  • eitrige Harnröhrenentzündung mit Schmerzen beim Harnlassen
  • Ausbreitung auf Nebenhoden und Prostata kann zur Unfruchtbarkeit führen
  • Harnröhrenstriktur mit Harnstau
  • Sterilität
  • Arthritis
  • septische Gonorrhoe mit Meningitis
  • Peri-, Endo-, Myokarditis
  • Gonoblennorrhoe (Augeninfektion)
Diagnostik:
  • Erregernachweis mittels PCR; höhere Sensitivität als kulturelle Nachweismethoden
  • Kultureller Erregernachweis inklusive Antibiogramm; sollte wegen zunehmender Antibiotikaresistenz gemacht werden
  • Präanalytik: Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden
Abstrich RektoanalregionMikrobiologieKulturRektoanalabstrichAbstrich5 Tage jaABREBesonderheiten: Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben; Vorortlagerung bei Raumtemperatur nicht länger als 48 Stunden; Lokalisation der Abstrichabnahme auf der Überweisung vermerken!A
Bei Verdacht auf eine Infektion im Rektoanal-Bereich wird von dieser Region eine Abstrich genommen.
  • Überweisung: Lokalisation der Abstrichabnahme vermerken
  • Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben
  • Präanalytik: Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden
Im Rahmen des Rektoanal-Abstrichs wird untersucht:
  • Gramfärbung
  • Kultur aerob/anaerob
  • Gonokokkennachweis
  • Pilzkultur
Abstrich Urethra (Frau)MikrobiologieKulturUrethralabstrichAbstrich5 Tage jaABUFBesonderheiten: Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben; Vorortlagerung bei Raumtemperatur nicht länger als 48 Stunden; Lokalisation der Abstrichabnahme auf der Überweisung vermerken!A
Bei der Frau erfolgt der Urogenitalabstrich von folgenden Lokalisationen:
  • Cervix
  • Urethra
  • Vagina

Allgemeines:

  • Überweisung: Lokalisation der Abstrichabnahme vermerken
  • Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben
  • eigenes Abstrichbesteck für Gonokokken PCR-Untersuchung
  • Präanalytik: Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden

Detaillierte Informationen siehe die Labors.at Broschüre "Sexuell übertragbare Erkrankungen STD".

Im Rahmen des Urogenitalabstriches bei der Frau wird untersucht:
  • Gramfärbung
  • Kultur aerob/anaerob
  • Gardnerella
  • Pilzkultur
  • Gonokokkennachweis
  • Mykoplasmen
  • Ureaplasmen
  • Trichomonaden
Abstrich Urethra (Mann)MikrobiologieKulturUrethralabstrichAbstrich5 Tage jaABUMBesonderheiten: Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben; Vorortlagerung bei Raumtemperatur nicht länger als 48 Stunden; Lokalisation der Abstrichabnahme auf der Überweisung vermerken!A
Beim Mann erfolgt der Urogenitalabstrich von folgenden Lokalisationen:
  • Glans
  • Urethra

Allgemeines:

  • Überweisung: Lokalisation der Abstrichabnahme vermerken
  • Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben
  • Präanalytik: Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden

Detaillierte Informationen siehe die Labors.at Broschüre "Sexuell übertragbare Erkrankungen STD".

Im Rahmen der Abstrichuntersuchung Glans wird untersucht:
  • Gramfärbung
  • Kultur aerob/anaerob
  • Gardnerella
  • Pilzkultur
  • Gonokokkennachweis
  • Mykoplasmen
  • Ureaplasmen
  • Trichomonaden
Abstrich VaginaMikrobiologieKulturVaginalabstrichAbstrich5 Tage jaABVBesonderheiten: Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben; Vorortlagerung bei Raumtemperatur nicht länger als 48 Stunden; Lokalisation der Abstrichabnahme auf der Überweisung vermerken!A
Bei der Frau erfolgt der Urogenitalabstrich von folgenden Lokalisationen:
  • Cervix
  • Urethra
  • Vagina

Allgemeines

  • Überweisung: Lokalisation der Abstrichabnahme vermerken
  • Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben
  • eigenes Abstrichbesteck für Gonokokken PCR-Untersuchung
  • Präanalytik: Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden

Detaillierte Informationen siehe die Labors.at Broschüre "Sexuell übertragbare Erkrankungen STD".

Im Rahmen des Urogenitalabstriches bei der Frau wird untersucht:
  • Gramfärbung
  • Kultur aerob/anaerob
  • Gardnerella
  • Pilzkultur
  • Gonokokken-Nachweis
  • Mykoplasmen
  • Ureaplasmen
  • Trichomonaden
Abstrich VulvaMikrobiologieKulturVulvaabstrichAbstrich5 Tage jaABVUBesonderheiten: Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben; Vorortlagerung bei Raumtemperatur nicht länger als 48 Stunden; Lokalisation der Abstrichabnahme auf der Überweisung vermerken!A
Bei Verdacht auf eine Infektion im Vulva-Bereich wird von dieser Region ein Abstrich genommen.
  • Überweisung: Lokalisation der Abstrichabnahme vermerken
  • Standard-Abstrichtupfer in Transportmedium geben
  • Präanalytik: Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 48 Stunden
Im Rahmen des Vulva-Abstrichs wird untersucht:
  • Gramfärbung
  • Kultur aerob/anaerob
  • Pilzkultur
Acetylcholinrezeptor Auto-AKSerologieAutoantikörpernmol/lSerumSerum-Röhrchen21 Tage43.60 €jaACRAK7 TageSInstitut für Immunologie MUW
Acetylcholinrezeptor-Auto-AK (AChR-AK) sind polyklonal und gehören meist der IgG-Klasse an.
  • Bindung an muskuläre Antigene, insbesondere an den für neuromuskuläre Erregungsübertragungen wichtigen Acetylcholinrezeptor
  • durch AK-Bindung (Blockade) stehen zu wenige freie Rezeptoren für eine ausreichende muskuläre Aktivierung zur Verfügung
  • mangelnde neuromuskuläre Übertragung > rasche Ermüdbarkeit der Skelettmuskulatur
Erhöht: bei Myasthenia gravis.
  • Sensitivität bei aktiver, generalisierter Erkrankung bis zu 95%
  • geringere Sensitivität in Frühphase und bei Beschränkung auf okuläre Beteiligung
  • Spezifität nahezu 100%
  • keine enge Korrelation zwischen Höhe des AChR-AK-Titers und Schweregrad der Erkrankung
  • individueller Krankheitsverlauf korreliert mit Höhe des AChR-AK-Titers
  • Patienten mit Thymom haben höhere AK-Konzentrationen
  • bei juveniler Myasthenia besteht gelegentlich eine Seronegativität trotz Symptomatik
  • Patienten mit AChR-AK weisen gehäuft auch Nukleäre-Auto-AK (ANA), Doppelstrang-DNA-Auto-AK, Schilddrüsen-Auto-AK auf.

Der Nachweis der Acetylcholinrezeptor-Auto-AK erfolgt mittels spezieller immunolgischer Nachweisverfahren oder mitels EIA.

Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , - 0.24
ACTHChemie und ImmunologieHormonepg/mlEDTA gekühltEDTA-Röhrchen7 Tage79.94 €jaACTH0 TageAufgrund der anspuchsvollen präanalytischen Notwendigkeiten für eine exakte Bestimmung nehmen wir keine eingesandten Proben an. Blutabnahme für ACTH-Bestimmung nur in unserer Ordination in 1210 Wien, Kürschnergasse 6b.E
ACTH ist ein Hormon, das im Hypophysenvorderlappen gebildet wird.
  • Synthese und Ausschüttung wird durch CRH (Corticotropin-releasing hormone) aus Hypothalamus gesteuert
  • fördert Freisetzung der Hormone der Nebennierenrinde v.a. von Cortisol
  • Ausschüttung steht unter negativer Rückkoppelungskontrolle von Cortisol
  • zirkadianer Tag-Nacht-Rhythmus; starkes Absinken in der Nacht; starker Anstieg am Morgen

Indikationen für ACTH-Bestimmung:

  • Hypercortisolismus
  • Nebennierenrindeninsuffizienz
  • Verdacht auf ektope ACTH-Sekretion, z.B bei kleinzelligem Bronchuskarzinom als Tumormarker
Erhöht:
  • hypothalamo-hypophysäres Cushing Syndrom
  • ektopisches ACTH-Syndrom
  • primäre Nebennierenrinden-Insuffizienz (M. Addison)

Erniedrigt:

  • sekundäre Nebennierenrinden-Insuffizienz
  • tertiäre Nebennierenrinden-Insuffizienz
  • autonome Nebennierenrindentumore mit erhöhter Cortisolsynthese
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , 7.2 - 63.3
AdenovirenMikrobiologieCLIA MikrobiologieStuhlStuhlgefäß2 Tage21.80 €jaADESG
Adenoviren (humane); Familie: Adenoviridae; Genus: Mastadenovirus mit Subgenera A-G und Serotypen 1-56. Die Species F verursacht vor allem Druchfälle.

Übertragung: Tröpfchen, Aerosole, Schmierinfektion über kontaminierte Gegenstände und Flüssigkeiten (Schwimmbäder), fäkal-oral; hohe Kontagiosität.

Inkubationszeit: 5-10 Tage.

Verlauf:

  • ca. 50% der Adenovirus-Infektionen verlaufen asymptomatisch
  • Respirationstrakt: Pharyngitis, akutes respiratorisches Syndrom, Pneumonie; meist Kinder und Jugendliche betroffen
  • Augen: Pharyngokonjunktivalfieber (Kinder), epidemische Keratokonjunktivitis (alle Altersgruppen), z.B. Schwimmbadkonjunktivitis
  • Gastroenteritis (junge Kinder); nach Rotavirus ist Adenovirus zweithäufigster Auslöser von Durchfällen bei Säuglingen
  • Urogenitaltrakt: Zervizitis, Urethritis bei Erwachsenen; hämorrhagische Zystitis bei jungen Kindern und Immunsupprimierten
  • Immundefekte: Meningitis/Enzephalitis, Pneumonie, Gastroenteritis, Dissemination
Diagnose:
  • serologischer Antikörpernachweis
  • Erregernachweis mittels immunologischem Antigennachweis bzw. PCR aus Stuhl, Liquor, Urin, Hornhautabstrich, Nasopharyngealsekret
  • Präanalytik: Vorortlagerung bevorzugt bei 4-8 Grad Celsius max. 24 Stunden
Adenovirus AKSerologieInfektionsdiagnostik VirenSerumSerum-Röhrchen7 Tage20.00 €jaADENOKBR7 TageSDepartment für Virologie MUW
Adenoviren (humane); Familie: Adenoviridae; Genus: Mastadenovirus mit Subgenera A-G und Serotypen 1-56. Die Species F verursacht vor allem Druchfälle.

Übertragung: Tröpfchen, Aerosole, Schmierinfektion über kontaminierte Gegenstände und Flüssigkeiten (Schwimmbäder), fäkal-oral; hohe Kontagiosität.

Inkubationszeit: 5-10 Tage.

Verlauf:

  • ca. 50% der Adenovirus-Infektionen verlaufen asymptomatisch
  • Respirationstrakt: Pharyngitis, akutes respiratorisches Syndrom, Pneumonie; meist Kinder und Jugendliche betroffen
  • Augen: Pharyngokonjunktivalfieber (Kinder), epidemische Keratokonjunktivitis (alle Altersgruppen), z.B. Schwimmbadkonjunktivitis
  • Gastroenteritis (junge Kinder); nach Rotavirus ist Adenovirus zweithäufigster Auslöser von Durchfällen bei Säuglingen
  • Urogenitaltrakt: Zervizitis, Urethritis bei Erwachsenen; hämorrhagische Zystitis bei jungen Kindern und Immunsupprimierten
  • Immundefekte: Meningitis/Enzephalitis, Pneumonie, Gastroenteritis, Dissemination
Diagnose:
  • serologischer Antikörpernachweis
  • Erregernachweis mittels immunologischem Antigennachweis bzw. PCR aus Stuhl, Liquor, Urin, Hornhautabstrich, Nasopharyngealsekret
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , -
Adenovirus IgM-AKSerologieInfektionsdiagnostik VirenSerumSerum-Röhrchen7 Tage32.70 €jaADENO4 TageS
Adenoviren (humane); Familie: Adenoviridae; Genus: Mastadenovirus mit Subgenera A-G und Serotypen 1-56. Die Species F verursacht vor allem Druchfälle.

Übertragung: Tröpfchen, Aerosole, Schmierinfektion über kontaminierte Gegenstände und Flüssigkeiten (Schwimmbäder), fäkal-oral; hohe Kontagiosität.

Inkubationszeit: 5-10 Tage.

Verlauf:

  • ca. 50% der Adenovirus-Infektionen verlaufen asymptomatisch
  • Respirationstrakt: Pharyngitis, akutes respiratorisches Syndrom, Pneumonie; meist Kinder und Jugendliche betroffen
  • Augen: Pharyngokonjunktivalfieber (Kinder), epidemische Keratokonjunktivitis (alle Altersgruppen), z.B. Schwimmbadkonjunktivitis
  • Gastroenteritis (junge Kinder); nach Rotavirus ist Adenovirus zweithäufigster Auslöser von Durchfällen bei Säuglingen
  • Urogenitaltrakt: Zervizitis, Urethritis bei Erwachsenen; hämorrhagische Zystitis bei jungen Kindern und Immunsupprimierten
  • Immundefekte: Meningitis/Enzephalitis, Pneumonie, Gastroenteritis, Dissemination
Diagnose:
  • serologischer Antikörpernachweis
  • Erregernachweis mittels immunologischem Antigennachweis bzw. PCR aus Stuhl, Liquor, Urin, Hornhautabstrich, Nasopharyngealsekret
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , -
ADH Biomarker CopeptinChemie und ImmunologieHormonepmol/lSerumSerum-Röhrchen7 Tage90.00 €neinADH0 TageAufgrund der anspruchsvollen präanalyten Notwendigkeiten für eine exakte Bestimmung nehmen wir keine eingesandten Proben an. Blutabnahme für ADH Bestimmung nur in unserer Ordination in 1210 Wien, Kürschnergasse 6b.SKIMCL AKH Zentrallabor
Das antidiuretische Hormon (ADH) wird auch Vasopressin (Arginin-Vasopressin, AVP) genannt.
Die direkte Bestimmung des Vasopressin ist aufgrund der hohen Bindung an Thrombozyten und der in vitro Instabilität dieses Peptids extrem schwierig, wodurch sie oftmals insbesondere für die Diagnose eines Vasopressin-Mangels wenig hilfreich ist. Der Vasopressin-Biomarker CT-proAVP (Copeptin) wird aus dem Hypophysen-Hinter Lappen gleichzeitig und in äquimolarem Verhältnis mit dem Vasopressin freigesetzt und hat eine ähnliche Halbwertszeit in der Zirkulation. Es widerspiegelt somit genau die Dynamik der Vasopressin-Freisetzung. Im Gegensatz zum Vasopressin bindet es jedoch nicht an Thrombozyten und zeichnet sich durch eine hervorragende in vitro Stabilität aus.
ADH wird im Hypothalamus gebildet und im Hypophysenhinterlappen gespeichert. Das Hormon bewirkt eine Herabsetzung der renalen Wasserausscheidung (= Antidiurese). Im distalen Teil der Nierentubuli (Sammelrohre) steigert ADH die Permeabilität für Wasser- und Harnstoff, nicht aber für große Moleküle. Dies führt zu einer Steigerung der Wasserrückresorption und einer Verringerung der Wasserausscheidung. Die Plasma-Osmolalität und Natriumkonzentration werden durch die ADH gesteuerte renale Wasserausscheidung im Normalbereich gehalten.

Stimuli für die Freisetzung des Hormons sind osmotische (Verringerung des intravasalen Flüssigkeitsvolumens, Hyperosmolalität des Blutes) und nichtosmotische Stimuli (Durstmechanismus, seelische Belastung, Körperhaltung, Temperatur, Pharmaka, Alkohol).

Eine inadäquate ADH Wirkung findet sich bei folgenden Erkrankungen:

- hypothalamischer (zentraler) Diabetes insipidus: in Relation zur Plasmaosmolalität wird auf physiologische Reize zuwenig ADH aus der Hypophyse freigesetzt; der Harn ist unzureichend konzentriert; Wasserverlust über die Niere führt zur hypotonen Polyurie; Ursachen sind Veränderungen im Bereich von Hypthalamus und Hypophyse: Tumore, Infiltrationen, Nekrosen, Traumen, Operationen.

- renaler Diabetes insipidus: unzureichendes Ansprechen der Niere auf ADH; Ursachen: kongenitales erbliches Auftreten der Erkrankung, erworbende renale Störung (z.B. durch Medikamente wie Lithium, Zytostatika, Antibiotika).

- Syndrome of inappropriate ADH secretion (SIADHS): es finden sich eine normo- bis hypervolämische Hyponatriämie, erhöhte ADH-Spiegel, sowie klinische Zeichen der Wasserintoxikation (Hirnödem); Diagnosekriterien: Plasma-Hypoosmolalität (270 mosmol/kg H2O), Hyponatriämie ( 135 mmol/l), Harnhyperosmolalität (> 100 mosmol/kg H2O), gesteigerte renale Natriumausscheidung (> 20 mmol/l), Hypourikämie ( 4.0 mg/dl), normale Nieren- und Nebennierenfunktion. Ursachen: maligne Tumore (kleinzelliges Bronchialkarzinom, Pankreaskarzinom, etc.), nichtneoplastische Lungenerkrankungen (Pneumonie, Pneumothorax, etc.), ZNS-Erkrankungen (Enzephalitis, Meningitis, Trauma, etc.), Medikamente.

Die Bestimmung des ADH Biomarkers Copeptin im Plasma eignet sich für die Unterscheidung zwischen renalem und zentralem Diabetes insipidus. Polydipsie und Polyurie bei erhöhtem Copeptin sprechen für die renale Form, eine unzureichende ADH-Bildung bei der zentralen Form sollte mittels Durstversuchs abgeklärt werden.
Für die Differentialdiagnose des Polyurie-Polydipsie-Syndroms wird gegenwärtig der in einer rezenten prospektiven multizentrischen Studie (Timper K et al., J Clin Endocrinol Metab. 2015; 100(6):2268-74) ermittelte Algorithmus empfohlen. Ein morgendlicher basaler Copeptin-Wert > 21,4 pmol/L (ohne nächtliche Flüssigkeits-Restriktion) sichert nach dieserStudie die Diagnose eines nephrogenen Diabetes insipidus mit einer Sensitivität und Spezifität von jeweils 100%. Bei einem basalen Copeptin-Wert < 21,4 pmol/L wird die Durchführung eines klassischen Durstversuches nach Robertson (eventuell mit zusätzlicher hyperosmolarer Natriumchlorid-Infusion) bis zu einem Serum-Natrium > 147 mmol/L und anschließend eine zweite Copeptin-Bestimmung empfohlen. Bleibt dieser stimulierte Copeptin-Wert < 4,9 pmol/L, so ist mit 96% Sensitivität und 94% Spezifität ein (totaler oder partieller) zentraler Diabetes insipidus anzunehmen. Ein stimulierter Copeptin-Wert > 4,9 pmol/L spricht hingegen mit 94% Sensitivität und 96% Spezifität für eine primäre Polydipsie.
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , - 21.4
Adrenalin im 24 Std.-HarnSerologieHormoneµg/24hSammelharn angesäuertSammelharn + 10ml HCl14 Tage29.07 €jaADRH247 TageSAMMH_HCL
Adrenalin gehört zusammen mit Noradrenalin und Dopamin zu den Katecholaminen. Dies sind Hormone, die im sympathoadrenalen System (Gehirn, Nebennierenmark, extraadrenales chromaffines Gewebe, sympathische Nervenendigungen) synthetisiert werden. Adrenalin wird hauptsächlich im Nebennierenmark produziert. Wirkung:
  • Anstieg der Herzfrequenz
  • Anstieg des Schlagvolumens
  • Anstieg des Blutdrucks durch Vasokonstriktion
  • Supprimierung der Insulin- und Stimulation der Glukagonsekretion > Erhöhung des Glukosegehalt im Blut und Steigerung der Lipolyse
  • Erschlaffung der glatten Muskulatur (Bronchien, Gefäße, Gastrointestinal- und Urogenitaltrakt)
Erhöht (primär):
  • Phäochromozytom
  • Erkrankungen mit hoher Phäochromozytom-Inzidenz (multiple endokrine Neoplasie Typ 2 und familiäres Phäochromozytom)

Erhöht (sekundär):

  • Nierenarterienstenose
  • M. Cushing
  • akuter Myokardinfarkt
  • Stress
  • Hypoglykämie
  • Hypothermie
  • Nikotinabusus
  • Coffeinabusus
  • Medikamenten z.B. Nitroglyzerin, Theophyllin, Amphetamine, Levo-Dopa, trizyklische Antidepressiva, Reserpin, alpha- und beta- Antagonisten, Labetalol

Die Bestimmung von Adrenalin, gemeinsam mit anderen Katecholaminen (Noradrenalin, Dopamin) und deren Metaboliten (Metanephrine) ist indiziert bei

  • anfallsweise auftretenden Blutdrucksteigerungen
  • therapieresistenten Blutdrucksteigerungen
  • Tumoren der Nebennieren
  • postoperativer Kontrolle nach Entfernung eines Nebennierentumors
  • familiärer Belastung im Hinblick auf Tumoren der Nebenniere
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , - 25
akt. HLA-D+T-Subset (abs.)Hämatologie und GerinnungHämatologiegiga/lEDTAEDTA-Röhrchen7 Tage jaLYHLAD3A0 TageEInstitut für Immunologie MUWHLA D ist eine an der Oberfläche von T-Lymphozyten exprimierte Struktur.HLA D findet sich vermehrt an der Oberfläche aktivierter T-Lymphozyten, z.B im Rahmen eines Virusinfektes.
akt. HLA-D+T-Subset (rel.)Hämatologie und GerinnungHämatologie%EDTAEDTA-Röhrchen7 Tage jaLYHLAD3R0 TageEInstitut für Immunologie MUWHLA D ist eine an der Oberfläche von T-Lymphozyten exprimierte Struktur.HLA D findet sich vermehrt an der Oberfläche aktivierter T-Lymphozyten, z.B im Rahmen eines Virusinfektes.Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , - 32
Aktin Auto-AKSerologieAutoantikörperSerumSerum-Röhrchen10 Tage35.00 €jaACTAK7 TageSInstitut für Immunologie MUWAktinfilamente sind Bestandteil der Muskulatur.
Autoantikörper gegen Aktin finden sich bei verschiedenen Erkrankungen, wie z.B.
  • Autoimmunhepatitis
  • primär biliäre Zirrhose
  • alkoholische Leberzirrhos
  • Thymom
  • Myasthenia gravis
  • Myokarditis
  • Gammopathie
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , -
AK-TiterbestimmungHämatologie und GerinnungBlutgruppeEDTA+ Serum ohne Trenngel für BGEDTA+Serum ohne Trenngel für BG7 Tage25.44 €jaAKTIT7 TageE_BG+SOT
Auf den roten Blutkörperchen findet sich eine Vielzahl von definierten Antigen-Strukturen. Diese Blutgruppenmerkmale weisen von Mensch zu Mensch eine gewisse Variabilität auf. Gegen körpereigene Blutgruppenmerkmale bildet das Immunsystem keine Antikörper. Kommt das Immunsystem aber mit körperfremden Antigenen auf roten Blutkörperchen in Kontakt, werden Antikörper gegen diese Strukturen gebildet. Dies kommt z.B. bei Bluttransfusionen, in der Schwangerschaft oder im Rahmen eines Abortus vor. Im Verlauf einer Autoimmunerkrankung können auch gegen körpereigene Blutgruppenmerkmale Antikörper gebildet werden.

Bei Bluttransfusionen muss man auf eventuell vorhandene Antikörper achten. Es sollten im Blut des Empfängers keine Antikörper vorhanden sein, die gegen Antigene auf den transfundierten Erythrozyten gerichetet sind. Aus diesem Grund wird im Zuge der Blutgruppenbestimmung vor einer Operation bzw. im Rahmen der Schwangerschaft ein Antikörpersuchtest durchgeführt. Werden Erythrozyten transfundiert, gegen die im Empfängerblut Antikörper vorhanden sind, reagieren diese mit den fremden Zellen. In Abhängigkeit davon, in welcher Höhe (Titerbestimmung) und gegen welche Blutgruppenmerkmale die Antikörper gerichtet sind, kann es zu unterschiedlichen Reaktionen kommen. Diese reichen von einer schweren lebensbedrohlichen Hämolyse (Antikörper im ABO System führen zur Zerstörung der Erythrozyten) über leichte Hämolysen bis zu einer Beladung der Erythrozyten mit Antikörpern, die lediglich zu einer Verkürzung der Lebenszeit der betroffenen Zellen führt.

Manche Antikörper (z.B.: Anti-D) können während einer Schwangerschaft aus dem Blutkreislauf der Mutter über die Plazenta in das Blut des Kindes gelangen. Haben die roten Blutkörperchen des Kindes das Merkmal, gegen das der mütterliche Antikörper gerichtet ist, dann kann der Antikörper zur Zerstörung von roten Blutkörperchen des Kindes führen. Passiert dies in größerem Ausmaß, entsteht dadurch noch im Mutterleib der sog. Morbus Hämolyticus Fetalis oder beim Neugeborenen der Morbus Hämolyticus Neonatorum (MHN).

Der Antikörper-Suchtest ist eine Screeningtest in dem ausgetestet wird, ob im Blut der untersuchten Person Antikörper gegen Testerythrozyten, deren Blutgruppenmerkmale bekannt sind, vorhanden sind. In unserem Labor wird auf die Anwesenheit von Antikörpern gegen folgende Blutgruppenmerkmale untersucht: Anti-D C E c e Cw K k Kpa Jsa Jkb Leb Kpb Jsb Fya Fyb Jka Lea P1 M N S s Lua Lub und Xga. Da die Testzellen eine Vielzahl von Blutgruppenmerkmalen aufweisen, kann bei diesem Test eine Spezifizierung der vorhandenen Antikörper nicht stattfinden.

Zur genauen Antikörperspezifizierung wird nun mit unterschiedlichen, genau definierten, Testzellen untersucht, gegen welches Antigen der vorhandene Antikörper gerichtet ist. In der Antikörpertiterbestimmung wird die Konzentration des definierten Antikörpers bestimmt. Dies erfolgt durch Einsatz einer Verdünnungsreihe (1:2, 1:4, 1:8, usw.) der Probe der untersuchten Person im Testsystem. Jene Verdünnungs-/ Titerstufe, bei der noch ein positives Testresultat abgelesen werden kann, wird als Testresultat herangezogen.

Ist der Antikörpersuchtest positiv schließt man eine Antikörperdifferenzierung an.

Kennt man dann den Antikörper, kann man zur Transfusion eine Blutkonserve mit Erythrozyten auswählen, die von dem Antikörper nicht angegriffen werden.

Je nach gefundenem Antikörper lässt sich auch abschätzen, ob der Antikörper bei einer Schwangerschaft eine Gefahr für das Kind darstellen würde. Die Titerhöhe dient bei Schwangeren der Risikoeinschätzung für eine mögliche Schädigung des Ungeborenen. Eine Blutgruppen-Antigen Bestimmung des Kindesvaters hilft bei der Abschätzung der Wahrscheinlichkeit mit der das Ungeborene bestimmte Blutgruppenstrukturen aufweist.

Die Höhe der Titers wird in der Schwangerschaft engmaschig kontrolliert. Ein Anstieg des Titers weist auf einen Kontakt der Erythrozyten des Ungeborenen mit dem Immunsystem der Mutter hin. Zum MHN (Morbus hämolyticus neonatorum) können insbesondere anti-D Antikörper bei Rhesus-Faktor-negativen Müttern oder Anti-c (sprich "Anti-klein-c") Antikörper führen. Andere Antikörper (z.B. Anti-E, Anti-C, Anti-A, Anti-B, Anti-K [Kell] und Anti-Fya/Fyb [Duffy]) führen seltener zu einem MHN, der dann auch meist milder verläuft.

Alb./Krea.-Verhältnis im HarnChemie und ImmunologieHarnSpontanharnHARN1 Tag36.07 €jaALBKREAH1 TagHARN
Finden sich in den ableitenden Harnwegen keine pathologischen Veränderungen werden mit dem Harn nur geringe Mengen an Eiweiß ausgeschieden. Die vermehrte Proteinausscheidung ist ein Leitsymptom fast aller Nierenerkrankungen.

Die Eiweiß- bzw.Albumin-Bestimmung im 24 Stunden Sammelharn ist, im Vergleich zur Bestimmung im Spontanharn, die exaktere Methode zur Quantifizierung der Eiweiß- bzw. Albumin-Ausscheidung durch die Nieren. Einfacher als die Bestimmung im Sammelharn ist bei vergleichbarer Aussagkraft die Bestimmung des Eiweiß/Kreatinin- bzw. Albumin/Kreatinin-Quotienten im Spontanharn.

Die renale Eiweiß- bzw. Albumin-Ausscheidung kann bei Nierenerkrankungen zur Beurteilung des Krankheitsverlaufes und zur Abschätzung eines Therapieerfolges herangezogen werden. Eine an Vollkornprodukten, Obst, fettarmen Milchprodukten und Gemüse reiche Ernährung kann die renale Albuminausscheidung um bis zu 20% senken.

Erhöht:
  • Glomerulopathien (z.B. Glomerulonephritis, Nierenstauung, diabetische Nephropathie, Hypertonie, EPH-Gestose)
  • Tubulopathien (z.B. toxisch bei Aminoglykosidtherapie, Pyelonephritis)
  • prärenal (z.B. Plasmozytom, hämolytische Anämie)
  • postrenal (z.B. Harnwegsinfekt, Steinleiden)
  • ohne Organdefekt (z.B. physischer und psychischer Stress)
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , - 30
AlbuminSerologieSerum-Elektrophorese/Imfixg/lSerumSerum-Röhrchen29.07 €jaALBUMINS
Wichtigstes Bindungs- und Transportprotein im Serum für
  • Stoffwechselprodukte
  • Metallionen
  • Bilirubin
  • freie Fettsäuren
  • Aminosäuren
  • Hormone
  • Medikamente

Albumin ist hauptverantwortlich für die Aufrechterhaltung des Kolloid-osmotischen Druckes Blut.

Erniedrigt:
  • Leberzirrhose
  • akute Infektion
  • chronische Infektion
  • Schwangerschaft
  • enteraler Eiweißverlust
  • Malabsorption (Aufnahmestörung im Darm)
  • Eiweißverlust über die Nieren, wie nephrotisches Syndrom
  • Mangelernährung
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig 1 Jahre, - , - , 36 - 50 20 Jahre, - , - , 37 - 51 60 Jahre, - , - , 35 - 53 70 Jahre, - , - , 34 - 48 80 Jahre, - , - , 33 - 47 90 Jahre, - , - , 31 - 45 , - , - , 30 - 35
Albumin (abs.)SerologieSerum-Elektrophorese/Imfixg/lSerumSerum-Röhrchen1 Tag jaALBA5 TageSWichtigstes Bindungs- und Transportprotein im Serum für
  • Stoffwechselprodukte
  • Metallionen
  • Bilirubin
  • freie Fettsäuren
  • Aminosäuren
  • Hormone
  • Medikamente

Albumin ist hauptverantwortlich für die Aufrechterhaltung des Kolloid-osmotischen Druckes Blut.

Erniedrigt:
  • Leberzirrhose
  • akute Infektion
  • chronische Infektion
  • Schwangerschaft
  • enteraler Eiweißverlust
  • Malabsorption (Aufnahmestörung im Darm)
  • Eiweißverlust über die Nieren, wie nephrotisches Syndrom
  • Mangelernährung
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig 4 Tage, - , - , 28 - 44 14 Jahre, - , - , 37 - 51 60 Jahre, - , - , 35 - 53 70 Jahre, - , - , 34 - 48 80 Jahre, - , - , 33 - 47 90 Jahre, - , - , 31 - 45 , - , - , 30 - 45
Albumin (rel.)SerologieSerum-Elektrophorese/Imfix%SerumSerum-Röhrchen1 Tag jaALB7 TageSWichtigstes Bindungs- und Transportprotein im Serum für
  • Stoffwechselprodukte
  • Metallionen
  • Bilirubin
  • freie Fettsäuren
  • Aminosäuren
  • Hormone
  • Medikamente

Albumin ist hauptverantwortlich für die Aufrechterhaltung des Kolloid-osmotischen Druckes Blut.

Erniedrigt:
  • Leberzirrhose
  • akute Infektion
  • chronische Infektion
  • Schwangerschaft
  • enteraler Eiweißverlust
  • Malabsorption (Aufnahmestörung im Darm)
  • Eiweißverlust über die Nieren, wie nephrotisches Syndrom
  • Mangelernährung
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , 55.8 - 66.1
Albumin im 24 Std.-HarnChemie und ImmunologieHarnmg/24hSammelharnSammelharn2 Tage29.07 €jaALBUH247 TageSAMMHFinden sich in den ableitenden Harnwegen keine pathologischen Veränderungen werden mit dem Harn nur geringe Mengen an Eiweiß ausgeschieden. Die vermehrte Proteinausscheidung ist ein Leitsymptom fast aller Nierenerkrankungen.

Die Eiweiß- bzw.Albumin-Bestimmung im 24 Stunden Sammelharn ist, im Vergleich zur Bestimmung im Spontanharn, die exaktere Methode zur Quantifizierung der Eiweiß- bzw. Albumin-Ausscheidung durch die Nieren. Einfacher als die Bestimmung im Sammelharn ist bei vergleichbarer Aussagkraft die Bestimmung des Eiweiß/Kreatinin- bzw. Albumin/Kreatinin-Quotienten im Spontanharn.

Die renale Eiweiß- bzw. Albumin-Ausscheidung kann bei Nierenerkrankungen zur Beurteilung des Krankheitsverlaufes und zur Abschätzung eines Therapieerfolges herangezogen werden. Eine an Vollkornprodukten, Obst, fettarmen Milchprodukten und Gemüse reiche Ernährung kann die renale Albuminausscheidung um bis zu 20% senken.

Erhöht:
  • Glomerulopathien (z.B. Glomerulonephritis, Nierenstauung, diabetische Nephropathie, Hypertonie, EPH-Gestose)
  • Tubulopathien (z.B. toxisch bei Aminoglykosidtherapie, Pyelonephritis)
  • prärenal (z.B. Plasmozytom, hämolytische Anämie)
  • postrenal (z.B. Harnwegsinfekt, Steinleiden)
  • ohne Organdefekt (z.B. physischer und psychischer Stress)
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , - 30
Albumin im HarnChemie und Immunologieklinische Chemiemg/lSpontanharnHARN2 Tage29.07 €jaALBUH1 TagHARN
Albumin wird nur in geringen Mengen mit dem Harn ausgeschieden (Mikroalbumin).
  • erhöhte renale Albuminausscheidung bei genereller Endothelzellstörung (erhöhte Permeabilität) des gesamten Blutgefäßsystems
  • Diabetes mellitus
  • Hypertonie
  • Hyperlipidämie
  • diverse Nierenerkrankungen

Die renale Albuminausscheidung kann bei den genannten Erkrankungen auch zur Beurteilung des Krankheitsverlaufes und zur Abschätzung eines Therapieerfolges herangezogen werden.

Eine an Vollkornprodukten, Obst, fettarmen Milchprodukten und Gemüse reiche Ernährung kann die renale Albuminausscheidung um bis zu 20% senken.
Erhöht als Frühsymptom bei Nierenschäden.
  • Diabetes mellitus
  • Hypertonie
  • Arteriosklerose
  • Glomerulonephritis
  • prärenale Ursachen: Stauungsniere, Schwangerschaftsgestose
  • postrenale Ursachen: Harnwegsinfekte
Alter, Weiblich, Männlich, Unabhängig , - , - , - 20
Informationen zu unseren Analysen sind Kurzinformationen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und die individuelle Beratung durch die/den behandelnde/n Ärztin/Arzt nicht ersetzen können.
* Diese medizinischen Informationen und Beschreibungen können nicht die Befundbesprechung mit dem behandelnden Arzt ersetzen!